
Am Sonntag, dem 17. Januar 2016, besuchten über 100 Gäste aus Eckernförder Verbänden, Parteien und ortsansässigen Unternehmen den Jahresempfang der CDU Eckernförde im Stadthallenrestaurant.
Zunächst eröffnete der Ortsvorsitzende Daniel Günther die Veranstaltung mit einem Grußwort in dem die positive Entwicklung der Stadt Eckernförde in den letzten Jahren hervorhob und dem anwesnenden Bürgermeister Jörg Sibbel für sein klares Bekennen zu bestimmten Vorhaben dankte. Um die positive Entwicklung fortsetzen zu können sei es unabdingbar, dass der Stadtrat auch Entscheidungen treffe und Vorhaben nicht durch lang andauernde Prüfungsverfahren blockiere. Auch mahnte er einen besseren Umgangsstil in den öffentlichen Debatten gegenüber den ehrenamtlichen Gemeinderatsmitgliedern an.
Anschließend trug Ingbert Liebing, Vorsitzender der CDU Schleswig Holstein, die zentralen Herausforderungen in der Landespolitik vor: Die dramatischen Ereignisse in der Silvesternacht in Köln haben die Bedeutung der inneren Sicherheit hervorgehoben. Die Schließung von Polizeistellen im Land Schleswig-Holstein durch die Landesregierung ist unverantwortlich. Um das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung zu stärken sollen Polizeibeamte zu ihren Aufgaben zurückführt werden, eine Sonderkommission zum Thema Einbruchskriminilität gegründet werden und eine gesellschaftliche Debatte über die Anbringung eines angemessenen Strafmaßes durch die Justiz geführt werden. Straffällig gewordene und rechtskräftig verurteilte Flüchtlinge müssen bei einem geringeren Strafmaß als bisher abgeschoben werden. Trotz dieser Herausforderungen sieht er das Jahr 2016 auch dank der anhaltenden, positiven wirtschaftlichen Entwicklung optimistisch. Das Unterlassen von Investitionen in Verkehrsinfrakstruktur, Bildungseinrichtungen und Breitbandausbau trotz Steuerrekordeinnahmen durch die Landesregierung gefährde aber den Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein nachhaltig.
Als drittes referierte Katharina Heldt, Vorsitzende der CDU Fraktion Eckernförde, über kommunalpolitische Themen. Sie betonte die Wichtigkeit das Vorhaben Kino in diesem Jahr auch zügig umzusetzen und äußerte ihr Unverständnis über das Abstimmungsverhalten mancher Fraktionen in der Ratsversammlung. Die Presseberichtserstattung über ein Diktat einer Eckernförder großen Koalition teilte sie nicht – zu einer Demokratie gehöre es dazu, sowohl mit den kleinen als auch mit den großen Parteien zusammenzuarbeiten.
Abschließend wurde ein Imbiss gereicht und die Gäste hatten die Gelegenheit zum informellen Austausch.
Empfehlen Sie uns!